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Teil 2 | Harmonie

Harmonie:

Ein harmonischer Gesamtklang wird empfun­den, wenn viele Obertöne (Harmonische) bei den verschiedenen Instrumenten Übereinstimmen. Nun könnte man schlussfolgern: Sollen doch ein­fach alle Musiker das Gleiche spielen! Aber auch das funktioniert nicht wirklich. Auch die Klangvielfalt macht den guten Gesamtklang. Man soll­te vermeiden, dass mehrere, verschiedene Instru­mente die gleichen Töne spielen. Dadurch kom­men sie sich nämlich gegenseitig in die Quere. Auch in der Klassik werden diese Tonverdopplun­gen größtenteils vermieden.

Fünf Praxistipps für Harmonie:

• E-Bass oder Akustikbass nicht mit Svnthiebass verdoppeln. Wenn es notwendig ist. dann eine Oktave darunter spielen - auch eine saubere Quinte drüber birgt erstaunli­che Effekte. Hierbei ist der Arrangeur unbe­dingt gefragt.

• Die Schlaginstrumente so stimmen, dass Schlagfell und Resonanzfell gegeneinander verstimmt sind, um ein zu langes Aus­schwingen und Dröhnen zu vermeiden.

• Die Instrumente sorgfältig stimmen, damit die empfundene Übereinstimmung der Obertöne gut funktioniert. Während des Gigs ruhig auch mal Nachstimmen.

• Eigenresonanzen aller Instrumente mit einem EQ herausziehen.

• Darauf achten, ob man die anderen Musiker hören kann. Das gegenseitige Hören ist ein wesentlicher Bestandteil der Musik. Erst wenn man auf die anderen achtet. kann man sich selbst im Gesamtklang perfekt einfügen. Hört man nur sich selbst, ist man ganz einfach zu laut. An dieser Stelle ist auch der Monitormischer gefragt der den Musikern die Chance geben muss, die anderen hören zu können.

Warum klingt eure Band matschig?

Fünf Musiker treten auf der Bühne gegeneinander an. Wer wird sich aus der akustischen Ursuppe erheben und Sieger sein? Eine übertriebene Sichtweise? Was wir bei Konzerten leider allzu oft um die Ohren gehauen bekommen, ist mit der Bezeichnung Höllensound trefflich umschrieben. Ich zeige euch, wo hier bereits im Ansatz die Probleme liegen.

Wie werden wir Herr über die akustische Apokalypse? Diese Frage beschäftigt Tontechniker und Live-Musiker schon seit Jahrzehnten. Hier geht es um eine mutige Expe­dition in den Sumpf der Schwingungen und Fre­quenzen, der sich tagtäglich nicht nur auf den Weltbühnen von Deutschlands Metropolen, son­dern vor allem immer noch in ländlichen Gebie­ten immer weiter auszubreiten droht. Wie so oft gibt es auch hier leider kein Allheilmittel gegen die Maischepidemie, doch es gibt klare Warnzei­chen für Sound-Chaos.

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